Page 153 - Gebietsentwicklung Flugplatz Dübendorf - Transformation & Innovation
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STÄDTE­ BAULICHE GRUNDIDEE
Das räumliche Konzept orientiert sich an den historischen Flugplatz- bauten sowie am Flugfeld. Es setzt damit die Raumordnung von Teilge- biet A fort. Der Forschungs- und Werkflugplatz wird vollständig in das neue Quartier integriert. Die Strukturen des Innovationsparks und des Forschungs- und Werkflugplatzes werden zwischen dem historischem Flugplatzrand und dem bestehenden Taxiway aufgespannt. Der beste- hende Taxiway wird zum neuen Hangarvorfeld erweitert. Mit dem Erhalt und der Weiterführung des historischen Vorfeldes wird auch im Teilge- biet B eine respektvolle Entwicklung der neuen innenliegenden Flug- platzrandschicht gewährleistet. Die Baufelder für den Innovationspark sind mit der kurzen Seite zum Flugfeld hin ausgerichtet. Stichstrassen sichern Sichtachsen und Luftzirkulation zum Flugfeld. Eine flexible Tie- fe der luftseitigen Baustruktur ist Voraussetzung für unterschiedliche Hangargrössen. Dafür steht eine Grundfläche von rund 21 000 Quadrat- metern zur Verfügung. Der zu revitalisierende Chrebsschüsselibach trennt das Flugfeld vom neuen Hangarvorfeld.
Die zentrale Freiraumachse verläuft von der Ueberlandstrasse bis zum Flugplatzrand. Die bestehenden Hangargebäude rund um das Airforce Center bilden den Auftakt. Hier sind publikumsorientierte Nutzungen wie das Flieger Museum, Gastronomie und weitere Nutzungen (beispiel- haft Flugplatz-Café, Biergarten, Veloverleih, Eventlocation, Gästehaus) denkbar. Der das Flugfeld umrundende Flugplatzrundweg verläuft auch durch dieses Teilgebiet – im Endzustand auf dem historischen Vorfeld, von wo er vor dem Bogenhangar in die Achse Parkway einbiegt. Die für die Aviatik benötigten Flächen werden soweit als möglich im Bereich be- stehender Flugverkehrsinfrastrukturen und -anlagen erstellt, um neue Versiegelungen in der Summe zu minimieren.
Das Areal wird mittels Groberschliessungsstrasse ab dem bestehen- den Kreisel an der Ueberlandstrasse öffentlich erschlossen. Die Grob- erschliessungsstrasse stellt strukturell eine Fortsetzung des Parkways aus Teilgebiet A dar und wird damit verbunden. In frühen Etappen kann so das nördliche Teilgebiet B ohne Konflikt mit fliegerischem Rollverkehr von Seite Teilgebiet A erschlossen werden. Die öffentliche Arealdurch- fahrt an der Schnittstelle Teilgebiet A und B wird nicht erlaubt, um uner- wünschten Ausweichverkehr zu verhindern. Die Erschliessung mit dem ÖV erfolgt durch Buslinien. Die geplante Veloschnellroute passiert das Flugplatzareal in geringer Distanz.
FREIRÄUME UND LANDSCHAFT
ERSCHLIES­ SUNG
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