Landepiste

Entwicklungsvorhaben

Die Gebietsentwicklung soll abgestimmt auf den etappenweisen Ausbau der Infrastrukturen erfolgen. Schritt für Schritt und mit der Kraft der beteiligten Stakeholder wird der Flugplatz Dübendorf ein Ort für alle werden. Die Stakeholder haben sich dazu auf einen gemeinsamen Entwicklungspfad, Handlungsanweisungen (Kapitel H.2 im Flight Plan)und eine Umsetzungsagenda geeinigt.

 

Umsetzungsagenda

Die Umsetzungsagenda bietet einen prozessorientierten Überblick zur Umsetzung der Handlungsanweisungen. Es werden sieben verschiedene Massnahmenkategorien abgebildet. Die Zeithorizonte sind aus den Entwicklungsphasen abgeleitet. Die Massnahmen sind den Teilgebieten zugeordnet. Die Zuständigkeit und die Beteiligten sind bezeichnet. Einen Überblick über die wichtigsten Prozesse und Meilensteine gibt der Meilensteinplan (Kapitel H.3 im Flight Plan).

Entwicklungsphase 0/1

Visualisierung Entwicklungsphase 0/1

Diese Phase beinhaltet einerseits die Aufstartphase, in welcher der Innovationspark und der Forschungs- und Werkflugplatz in Bestandesbauten betrieben werden und die ersten ergänzenden Neubauten. Der Betrieb in Bestandesbauten ist bedingt durch die schrittweise Übergabe der militärisch genutzten Gebäude des Flugplatzrandes von Osten nach Westen bis 2030 und der damit verbundenen Freigabe der Vorfelder. Währenddessen sollen die ersten Baufelder südlich des Flugplatzrandes entwickelt und bebaut werden. Die militärische Nutzung ist grösstenteils in der ausgebauten Bundesbasis konzentriert, nutzt aber noch einzelne Gebäude des Flugplatzrandes, insbesondere den Bogenhangar. Der Forschungs- und Werkflugplatz wird punktuell die bestehenden zivilaviatischen Nutzungen (Rega, Air Force Center) im Süden ergänzen. Im Flugfeld sind erste Ausgleichs- und Ersatzmassnahmen umgesetzt.

Entwicklungsphase 2

Visualisierung Entwicklungsphase 2

Die Phase 2 bildet einen deutlichen Wachstumsschub seitens Innovationspark ab. Die Baubereiche zwischen dem Start-Up-Vorfeld und dem realisierten Parkway sind weitestgehend entwickelt. Daneben ist die Akzentuierung am Erschliessungsknoten Parkway realisiert. Das Militär hat weitere historische Hangarhallen für die Umnutzung durch den Innovationspark freigegeben. Erste Setzungen mit Innovationsparktypologien ergänzen den Forschungs- und Werkflugplatz, der um weitere Hangarbauten gewachsen ist. Der Chrebsschüsselibach ist geöffnet und renaturiert. Das gestaltete Vorfeld begleitet die Umnutzung des Flugplatzrandes. Der Forschungs- und Werkflugplatz ist der zentralen Freiraumachse als Auftaktsituation an die Dübendorfstrasse angebunden. Ausgehend vom Parkway entwickelt sich der Flugfeldpark. Die Ausgleichs- und Ersatzmassnahmen im Flugfeld sind ausgehend von den ersten Setzungen weiter entwickelt.

Entwicklungsphase 3

Visualisierung Entwicklungsphase 3

In der Entwicklungsphase 3 ist der Innovationspark im Teilgebiet A als zusammenhängendes Gebiet entwickelt und über den gestalteten Säntispark mit dem Forschungs- und Werkflugplatz verflochten. Dieser ist mit einer vollständigen Hangarschicht gegen das Flugfeld ausgebaut. Für den Innovationspark sind weitere Ausbauschritte angrenzend an den Forschungs- und Werkflugplatz realisiert und die letzten Hangarhallen des historischen Flugplatzrandes sind umgenutzt. Die militärische Nutzung und die Flugsicherung sind gesamthaft im Norden des Areals konzentriert, erste Erweiterungen des Flugsicherungszentrums sind realisiert. Das Flugfeld in seiner Weite ist geprägt durch grosse Flächen der Ausgleichs- und Ersatzmassnahmen.

Entwicklungsphase 4

Visualisierung Entwicklungsphase 4

Die Entwicklungsphase 4 bildet den Vollausbau im Sinne des Zielbilds 2050 ab. Der Innovationspark ist als vollständig zusammenhängende Siedlungsschicht Richtung Osten bis an die Überlandstrasse realisiert. Der Forschungs- und Werkflugplatz ist ebenfalls als zusammenhängender Flugplatzrand zum Flugfeld hin ausgebaut. Das umgestaltete Vorfeld bindet den historischen Flugplatzrand bis zum Abschluss im Osten an die neue Siedlungsschicht. Die Parkanlagen sind vollständig realisiert und bilden mit dem Flugplatzrundweg wesentliche Freiräume, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Der Standort des Flugsicherungszentrums ist vollständig entwickelt. Die Bauten vom Fliegermuseum und dem Air-Force-Center sind in die Nutzung integriert. Die letzten Etappen der gesamthaft konzipierten Landschaftsgestaltung im Flugfeld sind realisiert.